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FASZINATION PAPIER

 

DIE „ALTE FABRIK“
Historische Hallen der einstigen Papierfabrik  Steyrermühl beherbergen auf einer Fläche von über 4.000 m2 drei Museen: das österreichische Papiermachermuseum, das Druckereimuseum und ein Feuerwehrmuseum.
Eine Handschöpferei, eine Malschule, mehrere Ausstellungsräume und multifunktionale Veranstaltungsräume ergänzen das Angebot.



DAS VERANSTALTUNGSZENTRUM

Die vielseitigen Räumlichkeiten im Veranstaltungs-zentrum „ALTE FABRIK“ bieten mit modernster Technik den perfekten Komfort für Konferenzen, Kongresse, Seminare und Tagungen. Sie bilden auch den idealen Rahmen für Konzerte, Firmenfeiern, Produkt-präsentationen u.v.m. Die Säle eignen sich für kleine und große Events.
  DAS ÖSTERREICHISCHE PAPIERMACHERMUSEUM
Die kreative Neuinszenierung des größten europäischen Papiermachermuseums ermöglicht den Besuchern eine spannende und lehrreiche Reise in die Welt des Papiers: von der Urgeschichte der Papiererzeugung bis hin zur modernen Hightech-Industrie.
Durch funktionstüchtige Maschinen, zahlreiche Aktivitäten wie Handschöpfen von Papier oder Drucken auf historischen Druckpressen sowie den Einsatz von Multimedia wird der Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Mythen und Fakten
So entsteht Papier
Unser Papier - Wissenswertes rund um Papier
 Unser Papier - Zahlen und Fakten
 

<p><span style="font-family: courier new,courier; font-size: 14pt; color: #e13341;"><strong>WERKMEISTER/INDUSTRIEMEISTER DER PAPIERTECHNIK</strong></span><br /><span style="font-family: courier new,courier; font-size: 14pt; color: #e13341;"><strong> </strong></span></p>
<table style="height: 414px; width: 700px;" border="0">
    <tbody>
        <tr>
            <td>Einer der Schwerpunkte im Ausbildungszentrum ist die Meisterausbildung.<br />Der Meister trägt mit seiner Mannschaft nicht nur die Verantwortung für die ordnungsgemäße Fahrweise der hochkomplexen und äußerst kapitalintensiven Anlagen zur Papier-, Karton- und Zellstofferzeugung sondern er ist auch die wichtigste Führungskraft im laufenden Produktionsbetrieb.<br />Dies erfordert die entsprechenden Qualifikationen nicht nur in der Papier- und Zellstofftechnik sondern auch Kompetenzen in berufs- und arbeitspädagogischer Hinsicht und vor allem in der Führung der Mitarbeiter.<br /><br /><br /><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;">STAATLICH ANERKANNTE AUSBILDUNG NACH LEHRPLAN</span></strong></span><br />Für die Ausbildung zum Werkmeister/Industriemeister der Papiertechnik besitzt das Ausbildungszentrumals Werkmeisterschule für Berufstätige in der Papierindustrie das Öffentlichkeitsrechtals „berufsbildende mittlere Schule“.<br />Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Werkmeister erfolgt nach einem gesetzlich festgelegten Lehrplan und dauert 32 Wochen (plus eine Prüfungswoche).<br /></td>
            <td style="width: 15px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;"> </span></strong></span></td>
            <td style="width: 355px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;">MODULARE AUSBILDUNG SICHERT HOHE FLEXIBILITÄT</span></strong></span><br />Organisiert ist die Ausbildung nach einem modularen Kurssystem mit hoher Flexibilität.<br /><br />Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass jeder Teilnehmer die Ausbildung individuell auf seine Bedürfnisse, seine Arbeitsschwerpunkte und die Gegebenheiten in seinem Betrieb abstimmen kann – sowohl inhaltlich als auch zeitlich. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf die Abwesenheit vom Betrieb und die Abstimmung mit dem privaten Umfeld.<br /><br /><br />Das Grundmodul ist ein Einsteigermodul für alle Teilnehmer zur Vorbereitung auf die Lernsituation und zur Erarbeitung der erforderlichen naturwissenschaftlichen Grundlagen.<br />Die papiertechnische Module decken den gesamtenProzess der Papierproduktion vom Holz und den Rohstoffen bis zum verkaufsfähigen Papier ab.<br />Die Meistermodulebieten den fachübergreifenden, berufs- und arbeitspädagogischen Teil zur Erlangung der von einem Meister geforderten Fertigkeiten als Führungskraft.<br /></td>
        </tr>
        <tr>
            <td> </td>
            <td style="width: 15px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;"> </span></strong></span></td>
            <td style="width: 355px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong> </strong></span></td>
        </tr>
        <tr>
            <td colspan="3"><span style="font-family: courier new,courier; font-size: 14pt; color: #e13341;"><strong><br />DAS MEISTERPROGRAMM</strong></span><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong> </strong></span></td>
        </tr>
        <tr>
            <td> </td>
            <td style="width: 15px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;"> </span></strong></span></td>
            <td style="width: 355px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong> </strong></span></td>
        </tr>
        <tr>
            <td><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;">MODULARE STRUKTUR</span></strong></span><br /><strong>Neue Struktur mit Fernlehre:</strong> Bekanntlich wurde mit dem Start zur Meisterausbildung 2011 Fernlehre teilweise auch bei den Meistern eingeführt, um die Abwesenheit von den Betrieben zu reduzieren und den Selbstlernanteil zu erhöhen. Aus den Erfahrungen des laufenden Jahres wurde der Fernlehranteil für 2012 reduziert, um die Belas-tung durch das Selbstlernen sowie die Verarbeitung des Lernstoffes zu optimieren. Durch die Fernlehre verkürzt sich nun die Abwesenheit eines Meisteranwärters vom Betrieb um insgesamt – je nach Modulwahl - 4 bis 4,5 Wochen. In der Anlage finden Sie dazu alle Details sowie die letztgültigen Termine der einzelnen Fachmodule.<br /><br /> <strong>Wichtig:</strong> Inhaltlich gibt es keine Änderungen, der gesetzliche Rahmenlehrplan wird so wie bisher erfüllt. <br /><br />Die Grundstruktur sieht wie folgt aus:<br /><strong>Pflichtmodule:</strong> diese sind jedenfalls zu absolvieren<br />  Grundmodul (3 Wochen)<br />  Fachmodule Papiermaschine 1 (4 Wochen) und<br />    Papiermaschine 2 (3,5 Wochen)<br />  Fachmodul Stoffaufbereitung 1 (4 Wochen)<br />  Meistermodul 1 (2 Wochen)<br />  Meistermodul 2 (2 Wochen)<br /><br /><strong>Wahl-Pflichtmodule:</strong> aus diesen sind verpflichtend 3 geeignete Module, die eine optimale Ausbildung für den Arbeitsbereich des Kandidaten gewährleisten, zu wählen:<br />  Fachmodule Zellstoff 1 und 2 (je 3 Wochen)<br />  Fachmodule Ausrüstung 1 und 2 (je 3 Wochen)<br />  Fachmodul Stoffaufbereitung 2 (3,5 Wochen)<br />  Fachmodul Altpapieraufbereitung 2 (3 Wochen)<br /><br /><br /><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;">MEISTERPRÜFUNG</span></strong></span><br />Die Eingangsvoraussetzung zur Zulassung zur staatlichen Meisterprüfung, welche im ABZ abgehalten wird,ist zunächst eine abgelegte Facharbeiterprüfung für Papiertechniker und eine mindestens 2-jährige facheinschlägige Praxis oder stattdessen eine mindestens 8-jährige facheinschlägige Praxis.</td>
            <td style="width: 15px;"><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong> </strong></span></td>
            <td style="width: 355px;">Dazu kommen aus der Meisterausbildung natürlich der positive Abschluss aller Module und die Einreichung der Projektstudienarbeit (Meisterarbeit).<br /><br />Die Meisterprüfung besteht aus einer schriftlichen Klausurprüfung (drei ausgewählte, der Meisterarbeit nahestehende Fächer sowie Arbeitssicherheit) und aus der Projektstudienarbeit (Meisterarbeit).<br /><br />Kernstück der Meisterprüfungist die Meisterarbeit, die während des zweiten Abschnittes der Ausbildung zu verfassen ist. Das Thema wird in Abstimmung mit dem Kandidaten festgelegt und soll möglichst aus seinem unmittelbaren Arbeitsbereich stammen.<br /><br /><span style="color: #e13341; font-size: 12pt;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;">EUROPAWEITE ANERKENNUNG</span></strong></span><br />Gemäß 2. Diplomanerkennungsrichtlinie der EU sind alle staatlichen österreichischen Werkmeisterausbildungen - und damit auch die Ausbildung zum Werkmeister Papiertechnik - europaweit anerkannt. Das staatsgültige Abschlusszeugnis ist auch anerkannt als EU-Diplom für „Master Craftsman“ und „Technician“.<br /><br />Zusätzlich wurde die Anerkennung und Gleichstellung der Meister aus Steyrermühl in Deutschland auf dem Verordnungsweg festgeschrieben.Auch in der Schweiz besteht die Anerkennung des staatsgültigen Abschlusszeugnisses bereits seit 1998.<br /><br /> <br /><span style="font-size: 8pt; color: #bbbbbb;">*Deutsches Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 58 vom 28. November 2007. Damit werden auch die Berechtigungen gemäß Berufsausbildungsgesetz (BGBl. Nr. 142/1969 i.d. geltenden Fassung sowie den dazu erlassenen Verordnungen) anerkannt, d.h. die Ausbildner-berechtigung kann mit dem Meisterzeugnis bei der deutschen Industrie- und Handelskammer jederzeit ohne weitere Qualifikation beantragt werden.</span><br /><br /><span style="font-size: 8pt; color: #bbbbbb;">Das eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT,gemäß Artikel 51 ff. und Artikel 56 Absatz 4 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung (BBG).</span></td>
        </tr>
    </tbody>
</table>
<p> </p>
<img src="images/stories/Diverse_Fotos/meister1.png" alt="meister1" height="335" width="700" /><br /><br />
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